Für Geschäftskunden
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 16. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Luca Josef Altenhofer, Inhaber von Saar Web Digital, Zum Kissel 2, 66539 Neunkirchen (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über die Erstellung, das Hosting und die Pflege von Websites („Website as a Service“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Der Kunde bestätigt mit der Bestellung, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher sind vom Vertragsschluss ausgeschlossen.
(3) Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
§ 2 Leistungen
(1) Der Anbieter erstellt für den Kunden eine Website, hostet sie und betreut sie während der Vertragslaufzeit. Der Umfang richtet sich nach dem gebuchten Paket:
• Basis-Paket (99 € pro Monat): schlanker One-Pager mit responsivem Design, Hosting, SSL-Verschlüsselung, Datenschutz-Grundausstattung, regelmäßige Wartung und bis zu 15 Minuten Text- und Bildänderungen pro Monat.
• Premium-Paket (199 € pro Monat): bis zu fünf Unterseiten, Google-Optimierung und Formulare, Online-Terminbuchung, regelmäßige Wartung, bis zu 45 Minuten Änderungen pro Monat und ein einmaliges Redesign nach zwölf Monaten Vertragslaufzeit.
(2) Das monatliche Änderungskontingent verfällt am Ende des jeweiligen Monats. Es wird nicht in den Folgemonat übertragen und nicht ausgezahlt. Darüber hinausgehende Änderungen werden nach vorheriger Abstimmung in Textform nach Aufwand berechnet.
(3) Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, etwa eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen oder eine bestimmte Zahl von Anfragen.
(4) Der Anbieter darf sich zur Erfüllung Dritter bedienen, etwa für Hosting, Domainverwaltung oder Zahlungsabwicklung.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Pakete auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Der Kunde gibt mit dem Abschluss der Bestellung über den Zahlungsprozess (Stripe) ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.
(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt. Der Zahlungseingang allein ist keine Annahme. Lehnt der Anbieter die Bestellung ab, erstattet er bereits gezahlte Beträge unverzüglich zurück.
(3) Der Anbieter speichert den Vertragstext. Der Kunde erhält die Vertragsbestätigung mit diesen AGB in Textform per E-Mail.
§ 4 Mitwirkung des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Erstellung und Pflege nötigen Inhalte rechtzeitig, vollständig und in nutzbarer Form zur Verfügung, insbesondere Texte, Bilder, Logos, Angaben für das Impressum und Zugangsdaten zu bestehenden Domains.
(2) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er an den übergebenen Inhalten alle erforderlichen Rechte besitzt und dass die Inhalte keine Rechte Dritter verletzen.
(3) Verzögert sich die Umsetzung, weil der Kunde Inhalte oder Rückmeldungen nicht rechtzeitig liefert, verschieben sich vereinbarte Fristen entsprechend. Die Vergütung ab Vertragsschluss bleibt davon unberührt.
§ 5 Umsetzung und Entwurf
(1) Nach Eingang aller erforderlichen Inhalte erstellt der Anbieter in der Regel innerhalb weniger Werktage einen ersten Entwurf. Angaben zur Dauer sind unverbindliche Richtwerte und keine festen Termine, sofern nicht ausdrücklich in Textform ein Termin vereinbart wurde.
(2) Der Kunde prüft den Entwurf und teilt Änderungswünsche in Textform mit. Im Rahmen des Pakets berücksichtigt der Anbieter eine angemessene Zahl von Korrekturrunden. Äußert sich der Kunde nicht innerhalb von zehn Tagen nach Zusendung, gilt der Entwurf als genehmigt, wenn der Anbieter bei Zusendung auf diese Folge hingewiesen hat.
(3) Der Anbieter schaltet die Website nach der Freigabe durch den Kunden online.
§ 6 Preise und Zahlung
(1) Der Kunde zahlt das monatliche Entgelt des gebuchten Pakets (Basis-Paket 99 €, Premium-Paket 199 € pro Monat). Das Entgelt wird jeweils im Voraus abgerechnet, erstmals mit Vertragsschluss und danach monatlich zum gleichen Kalendertag.
(2) Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Die Preise enthalten daher keine Umsatzsteuer, und sie wird nicht ausgewiesen. Entfällt der Status als Kleinunternehmer, erhöht sich das Entgelt um die gesetzliche Umsatzsteuer. Der Anbieter teilt dies dem Kunden vorher in Textform mit.
(3) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe mit den dort angebotenen Zahlungsmitteln. Das Entgelt wird automatisch vom hinterlegten Zahlungsmittel eingezogen. Der Kunde sorgt für ausreichende Deckung und aktuelle Zahlungsdaten. Kosten für Rücklastschriften und Rückbuchungen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt er.
(4) Rechnungen und Zahlungsbelege erhält der Kunde in elektronischer Form per E-Mail.
(5) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsfolgen, insbesondere Verzugszinsen und die Pauschale nach § 288 BGB. Bleibt eine Zahlung trotz Mahnung aus, darf der Anbieter nach Ablauf einer in Textform gesetzten Frist von sieben Tagen die Website vorübergehend offline schalten, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt davon unberührt.
(6) Während der Mindestlaufzeit und jeder Verlängerungslaufzeit bleibt das Entgelt unverändert. Der Anbieter kann es mit Wirkung zum Beginn einer Verlängerungslaufzeit anpassen, wenn er es dem Kunden mindestens zwei Monate vor Ablauf der laufenden Laufzeit in Textform mitteilt. Der Kunde kann den Vertrag dann bis einen Monat vor Ablauf der laufenden Laufzeit kündigen.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
(1) Mindestlaufzeit: Der Vertrag hat eine feste Mindestlaufzeit von zwölf Monaten ab Vertragsschluss.
(2) Während der Mindestlaufzeit und jeder Verlängerungslaufzeit ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Der Kunde bleibt in diesem Zeitraum zur Zahlung des monatlichen Entgelts bis zum Ende der jeweiligen Laufzeit verpflichtet, auch wenn er die Leistungen nicht nutzt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
(3) Verlängerung: Wird der Vertrag nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt, verlängert er sich automatisch um weitere zwölf Monate (Verlängerungslaufzeit). Die Website wird nicht abgeschaltet und bleibt online und in Betreuung, solange der Vertrag besteht. Für jede weitere Verlängerungslaufzeit gilt dasselbe: Sie hat eine feste Dauer von zwölf Monaten und verlängert sich um weitere zwölf Monate, wenn nicht einen Monat vor ihrem Ende gekündigt wird.
(4) Form: Die Kündigung bedarf der Textform. Es genügt eine E-Mail an saarwebdigital@gmx.de. Der Anbieter bestätigt die Kündigung in Textform und beendet das Abonnement bei Stripe zum Vertragsende.
(5) Außerordentliche Kündigung: Jede Partei kann den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei aufeinanderfolgenden Monatsentgelten in Verzug ist oder auf der Website rechtswidrige Inhalte veröffentlicht werden und der Kunde sie trotz Aufforderung nicht entfernt. Kündigt der Kunde aus einem wichtigen Grund, den der Anbieter zu vertreten hat, schuldet er das Entgelt nur bis zum Wirksamwerden der Kündigung.
(6) Paketwechsel: Ein Wechsel vom Basis- zum Premium-Paket ist jederzeit zum nächsten Abrechnungsmonat möglich. Die Mindestlaufzeit von zwölf Monaten beginnt dann für das Premium-Paket neu. Ein Wechsel auf ein günstigeres Paket ist nur zum Ende der Mindestlaufzeit oder einer Verlängerungslaufzeit möglich.
(7) Nach Vertragsende: Mit Vertragsende endet das Nutzungsrecht des Kunden (§ 8), und der Anbieter schaltet die Website ab. Der Kunde kann bis 14 Tage nach Vertragsende in Textform die Herausgabe seiner Texte und Bilder verlangen. Danach löscht der Anbieter die Daten des Kunden, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Hat der Anbieter eine Domain für den Kunden registriert, ist der Kunde Inhaber der Domain. Der Anbieter unterstützt den Umzug der Domain auf Wunsch.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Alle Rechte an der erstellten Website, an Gestaltung, Quellcode, Vorlagen und am zugrunde liegenden Website-Projekt bleiben beim Anbieter. Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht, die Website für seinen Geschäftsbetrieb zu betreiben und zu nutzen.
(2) Der Kunde räumt dem Anbieter die Rechte an den von ihm gelieferten Inhalten ein, die für Erstellung, Hosting und Pflege der Website erforderlich sind.
(3) Für Schriften, Bilder, Icons und ähnliche Inhalte Dritter gelten deren Lizenzbedingungen. Der Anbieter weist auf Einschränkungen hin, soweit sie ihm bekannt sind.
(4) Der Anbieter darf die Website als Referenz nennen. Der Kunde kann dem jederzeit in Textform widersprechen.
§ 9 Verfügbarkeit und Wartung
(1) Der Anbieter hostet die Website über einen Drittanbieter (derzeit Framer B.V.) und bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeit schuldet er nicht. Für Ausfälle, die auf Dritte zurückgehen, etwa Hosting-Anbieter, DNS-Dienste oder Zahlungsdienstleister, haftet er nur nach § 12.
(2) Die Wartung umfasst die technische Pflege der erstellten Website, insbesondere Updates und die Behebung von Fehlern. Inhaltliche Änderungen sind nur im Rahmen des Änderungskontingents nach § 2 enthalten.
(3) Der Anbieter darf Wartungsarbeiten durchführen, die die Erreichbarkeit kurzzeitig einschränken. Größere Arbeiten kündigt er nach Möglichkeit vorher an.
§ 10 Inhalte des Kunden und rechtliche Pflichten
(1) Der Kunde ist für die Inhalte der Website verantwortlich, insbesondere für ihre Rechtmäßigkeit nach Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- und Datenschutzrecht. Er liefert alle Angaben, die für sein Impressum und seine Datenschutzerklärung erforderlich sind, und prüft diese Seiten auf Richtigkeit.
(2) Texte, Vorlagen und technische Einrichtungen des Anbieters, etwa für Impressum, Datenschutzerklärung oder Cookie-Banner, sind keine Rechtsberatung. Die rechtliche Einordnung bleibt Sache des Kunden.
(3) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf rechtswidrigen Inhalten des Kunden beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung, soweit er die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
(4) Der Anbieter darf offensichtlich rechtswidrige Inhalte sperren oder entfernen und den Kunden darüber informieren.
§ 11 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Durchführung des Vertrags nach der Datenschutzerklärung auf seiner Website.
(2) Verarbeitet der Anbieter beim Betrieb der Kunden-Website im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten von Besuchern, zum Beispiel über Formulare oder die Online-Terminbuchung, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Anbieter stellt diesen Vertrag bereit.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, auf deren Erfüllung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens auf die Höhe der Vergütung eines Vertragsjahres.
(3) Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur, soweit der Kunde seine Inhalte in angemessenen Abständen selbst gesichert hat und der Schaden bei dieser Sicherung nicht eingetreten wäre.
(5) Ansprüche des Kunden gegen den Anbieter verjähren nach einem Jahr, soweit nicht Absatz 1 gilt. Die Haftungsregeln gelten auch zugunsten der Mitarbeiter und Beauftragten des Anbieters.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus triftigem Grund erforderlich ist, etwa bei Änderung der Rechtslage. Er teilt die Änderung dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit.
(2) Die Änderung gilt als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform widerspricht. Der Anbieter weist in der Mitteilung auf diese Folge hin. Widerspricht der Kunde, kann der Anbieter den Vertrag zum Ende der laufenden Laufzeit kündigen.
(3) Änderungen der Hauptleistungspflichten, des Entgelts während der Mindestlaufzeit und der Mindestlaufzeit selbst bedürfen der Zustimmung des Kunden.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das UN-Kaufrecht ist ausgeschlossen.
(2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
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